Aktuelle Themen...


siehe dazu auch: SZ vom 19.2.2002; Hausbesitzer geht es nass rein !
siehe dazu auch: Mangfallbote vom 1.3.2002; ...steigende Grundwasserpegel befürchtet!

Hochwasserschutz in Feldkirchen: Zur Ideenwerkstatt des Wasserwirtschaftsamtes im Rathaus am 6.2.2002

Mit 24 Teilnehmern war der Ratssaal trotz aktueller Problematik, die viele Bürger direkt betraf, nicht übermäßig besetzt. Jedenfalls war auch nicht jedem der anwesenden 5 Gemeinderäte (Lange, Lechner, Lichtblau, Österle, Dr.Rieß) klar, dass vorrangig die Häuslesbesitzer im Überschwemmungsgebiet angesprochen waren und weniger die Grundbesitzer und Bauern, deren Eigentumsrechte durch den geplanten Feldollinger Seitenpolder tangiert waren.

Baurat Rasp und sein Kollege aus einem Ingenieurbüro erwarteten konkrete Anregungen, wurde aber statt dessen mit Grundsatzfragen hauptsächlich zur Polderplanung bombardiert.

Eines wurde klar. Das Informationsbedürfnis vieler Bürger ist ungeheuer groß und die Akzeptanz der bisherigen Polderplanung quer durch die Bürgerschaft unheimlich gering. Es kam gar der revolutionäre Vorschlag, dass sich alle politischen Gruppen in einer Ablehnungsfront zusammenschließen sollen, um das Polderbauwerk zumindest so lange zu verhindern, bis auch im Oberlauf von Leitzach und Mangfall mit Baumaßnahmen Vorsorge getroffen werde.

Baurat Rasp freilich zeigte sich kompromisslos überzeugt, dass der Feldollinger Seitenpolder von den untersuchten Möglichkeiten die beste und unabdingbar notwendig sei. Das neue Wasserrecht, das eine Renaturierung der Überschwemmungsgebiete fordere und gleichzeitig Rückhalteräume für durch Baumaßnahmen verlorenen Wasserstauraum forderte, lasse keine Wahl. Dass auch an der Tegernseebewirtschaftung gearbeitet werde, belegte er mit dem Hinweis, dass sein Haus neuerdings 100.000 Euro dafür in den Haushalt stellen lasse.

Bei den Landwirten und Grundbesitzern scheint die Beratungsgeduld am Ende zu sein. Ihr Anwalt hat zwischenzeitlich klare Forderungen an das Wasserwirtschaftsamt und somit an die Regierung gestellt:

1. Wiederaufnahme eines Raumordnungsverfahrens

2. Einstellung aller derzeit laufenden Untersuchungsaktivitäten, um keine Vorfestlegungen zu schaffen.

Man darf gespannt sein, welche Antwort auf diese Forderungen erteilt wird.

Bürgermeister Weber will zunächst die Voruntersuchungen abwarten, auf deren Grundlage erst ein weiteres Vorgehen bzw. konkrete Planung abgesprochen werden könne. übrigens: am 20. März ist erneuter Beratungstermin im Feldkirchner Rathaus (19.30 Uhr) mit dem Wasserwirtschaftsamt unter dem Titel "Konzeptverbesserung"! Bürger, beteiligt Euch! Vorher reden ist allemal besser als hinterher schimpfen.

Dr.Otmar Rieß, Vorsitzender der Bürgerinitiative


Liegt die Mobilfunkentscheidung auf Eis?

[ Abbildung entnommen von Bürgerwelle e.V. ]

Da ist die Gemeinde Feldirchen seit Mitte letzten Jahres eher durch Zufall eine von 60 Modellgemeinden in Bayern und man hat seit Wochen den Eindruck, Bürgermeister, Gemeinderat und die Verwaltung schieben die anstehenden Mobilfunkentscheidungen einfach vor sich her, so als ob nie von Zeitdruck díe Rede gewesen wäre. Die Mobilfunkbetreiber bleiben ruhig, melden sich nicht, offensichtlich mit dem Ziel, zwischenzeitlich Fakten schaffen zu können. Wenn keine Vorschläge von der Gemeinde kommen, hat man auf Mitwirkungsrechte verzichtet.

Dabei könnte die Situation in Höhenrain gerade als Testfall für Zusammenarbeit und Mitwirkungsmöglichkeit hergenommen werden. Eine Interessengemeinschaft Mobilfunk Höhenrain hatte sich in Eigeninitiative gebildet und sich nach längerer Vorarbeit als Arbeitsgruppe in einem Brief (vom 11.11.2001) an Bürgermeister und Gemeinderat mit einem Angebot zur Zusammenarbeit und der gleichzeitigen Forderung gewendet:

1. künftig besser informiert("Informationskanal) zu werden über die Verhandlungen mit den Mobilfunkbetreibern, indem der Gemeinderat einen Ansprechpartner benennt, der kompetent auf Anfragen reagieren könnte;

2. die Zuarbeit der Gruppierung bei der Suche nach Alternativstandorten im Dorf als Beitrag zur Klärung der Problematik und zum sozialen Frieden durch Bürgerbeteiligung anzuerkennen und aufzugreifen;

3. einen Mobilfunkausschuss zu bilden;

Leider ist dieses Schreiben niemals inhaltlich im Gemeinderat beraten geschweige denn beantwortet worden. Ob man da in der Mehrheitspartei nicht das eigene Wahlwerbemotto "Näher am Menschen!" ins Gegenteil verkehrt hat?

Im Gemeinderat hatte offenbar der Sparstift die zwischenzeitliche Absicht (Beschluß vom 27.11.01), eine Bestandsaufnahme der Strahlenbelastung durch das Ingenieurbüro für Radarmesstechnik von Prof. Käs machen zu lassen, wieder (aus Kostengründen?) zum Erliegen gebracht. Dabei ging es um 4302,83 DM (ohne Mehrwertsteuer), die das Erarbeiten eines "Schwerpunktkatasters" zur Bestimmung der Belastung der Umgebung an vorhandenen Mobilfunk- senderstandorten gekostet hätte. Die Zielrichtung dieses Katasters, die Belastung soweit erforderlich zu reduzieren und die Festlegung neuer Standorte mit möglichst geringer Belastung hätte dabei in drei Schritten erfolgen sollen: Bestandsaufnahme, Standortanalyse und Wirkungsprofil.

Wäre dies nicht der Weg zum präventiven Gesundheitsschutz?

Wir fragen: Wie lange wollen verantwortliche Mandatsträger noch so fahrlässig mit einem Thema umgehen, das fast alle Bürger betrifft und inzwischen unbestritten zu einem "hochbrisanten Sprengstoff" geworden ist?

Dr.Otmar Rieß, Vorsitzender der Bürgerinitiative


 

 

Messung der elektromagnetischen Feldstärke in Feldkirchen-Westerham Ortszentrum

Im Rahmen eines landesweiten Pilotprojektes wurde vor einigen Monaten in Feldkirchen-Westerham die Intensität elektromagnetischer Wellenfelder in der Umgebung von Mobilfunksendeanlagen untersucht. Die höchsten Messwerte ergaben sich danach in der Umgebung der Mobilfunkantenne auf einem Gebäude des ehemaligen Hotel Mareis.

Um die konkreten Strahlenbelastungen in einer Wohnung unmittelbar im Bereich der Antenne zu kennen, wurde von der Bürgerinitiative ein unabhängiges Ingenieurbüro beauftragt, um  die elekromagnetische Feldstärke im Innenbereich einer Wohnung in der Münchnerstraße zu messen. Die Messung fand um ca. 10 Uhr 30 statt. Der Messort war dem verantwortlichen Ingenieur vorher nicht bekannt (wg. möglicher Kontaktaufnahme mit dem Mobilfunk-Betreiber). Die in diesem Bereich mittlerweile montierte zweite Antenne war nicht in Betrieb. Vom Messort in der Wohnung zur Antenne auf dem gegenüberliegenden Dach lag eine Entfernung von schätzungsweise 30-50 Meter, wobei aus der Wohnung nur zum oberen Drittel des Kamins (in dem sich die Antenne befindet)  Sichtkontakt bestand. Das bedeutet, dass sich die Wohnung teilweise im Schattenbereich der Antenne befindet, also nicht die volle EM-Strahlung auf die Wohnung trifft. Die Leistungsdichte war entsprechend niedrig und bewegt sich mit 32 Einheiten in mykro-Watt/m*m im Bereich des Salzburger Wertes (Innenraum)(normiert auf 1), sprich 32 mal höher als der Salzburger Wert. Der Wert nach der 26.BimSchV wäre zahlenmässig bei 4,7 Millionen Einheiten, d.h. von diesem Wert ist man weit entfernt. Baubiologisch bedeutet dieser Wert eine sog. schwache Anomalie im Vergleich zu einer "normalen" Umgebung. Werte über 100 ordnen die Baubiologen einer extremen Anomalie zu.
Interessant war noch die gemessene Leistungsdichte eines DECT-Telefons in einer der Nachbarwohnungen, deren Anteil an der Leistungsdichte 7 Einheiten betrug. d.h. sich in der gleichen Größenordnung befand.

Aus dieser Messung lassen sich folgende Folgerungen ziehen:
1. Der Elektrosmog in dieser Wohnung durch Mobilfunk ist vernachlässigbar. Es sind keine weiteren Abschirm-Maßnahmen notwendig.
2. Aus dieser Messung lassen sich keine, aber auch absolut keine Schlußfolgerungen auf EM-Werte an anderen Örtlichkeiten ziehen. Es wurde ein diskreter Wert gemessen.
3. Eine weitere Messung nach Inbetriebnahme der zweiten Antenne wäre sinnvoll, zu dieser besteht direkter Sichtkontakt in "Augenhöhe".

Die Kosten für die Messung betrug 190 Euro. Der Zeitaufwand war 2 Stunden.
Wenn jemand solch eine Messung in seiner Wohnung durchführen möchte, kann die Bürgerinitiative Mangfalltal den Kontakt zum Ingenieurbüro herstellen und gegebenfalls mehrere Messungen koordinieren.

Dr. Bernd Neumann
Bürgerinitiative Mangfalltal e.V:
Tel. 08063 7814

 

Hochwasser - Rückhaltebecken in Feldolling (HRB) 2004 - ....

siehe dazu: Bürgerbrief 48

siehe dazu: Kurz-Protokoll der Veranstaltung in Feldolling v. 21.1.2004

siehe dazu: Pressebericht (Poster)

Demonstration/Kundgebung am 8.7.2006 in Feldolling

Plakat: Aufruf zur Demonstration am 8.7.2006

Infoblatt des Ortsrats Feldolling zur Demonstration am 8.7.2006

siehe dazu: Pressebericht 8.7.2006; Demonstration/Kundgebung

Redebeiträge

Franz Schmelmer
Dr. Michael Stumpf
Dr. Otmar Riess
Josef Lichtblau

Bestandsaufnahme: Belastung Feldollings durch Hochwasserschutzmaßnahmen; 27.1.2007



Trinkwasser Chlorierung in Feldkirchen (2005)

Chronik / Aktuelle Situation

Bürgerbrief zum Thema; Juli 2005



Hochwasser Chronik in Feldkirchen (2010)

Chronik



Trinkwasser Chronik in Feldkirchen (2010)

Chronik